Ein E-Motorrad hat kein Öl, keinen Luftfilter und keine Zündkerzen, daher ist der Wartungsaufwand geringer als bei einem Benziner. Aber das gesamte Fahrwerk – Kette, Bremsen, Reifen, Federung – verschleißt genauso, und die Elektronik mag es sauber und trocken.
Nach jeder Fahrt
- Schlamm mit einem sanften Wasserstrahl abwaschen – keinen Hochdruckreiniger in der Nähe von Steckverbindern, Controller und Akku verwenden;
- auf lose Schrauben, beschädigte Kabel oder Risse prüfen;
- den Akku laden (siehe Tipps zur Akkupflege).
Alle 5–10 Fahrstunden
- Kette: reinigen, schmieren und Spannung prüfen. Die Surron Light Bee hat zusätzlich einen Primärriemen – dessen Zustand prüfen.
- Bremsen: Belagstärke und Scheibenzustand. E-Motorräder sind schwer und schnell, daher verschleißen die Beläge schneller, als man erwarten könnte.
- Reifen: Druck und Profil.
- Schrauben: besonders Lenker-, Fußrasten-, Achs- und Bremshalterungen.
Jede Saison oder alle 50–100 Stunden
- Federung: Gabeldichtungen (keine Ölundichtigkeiten), Zustand des Federbeins, Gabelölwechsel gemäß Herstellerangabe.
- Lager: Steuersatz-, Rad- und Schwingenlager.
- Kette und Ritzel: bei verschlissenen Zähnen zusammen austauschen.
- Elektrische Steckverbinder: auf Korrosion und Feuchtigkeit prüfen.
- Software: Bei einigen Modellen gibt es Controller-Updates.
Winterlagerung
- Das Fahrzeug reinigen und trocknen.
- Den Akku auf 40–60 % laden und an einem warmen Ort lagern.
- Den Akkustand monatlich prüfen.
- Die Kette schmieren und die Reifen aufpumpen.
Mehr zum Akku unter Reichweite und Akkupflege.
Teile und Service
Verschleißteile – Bremsbeläge, Ketten, Reifen, Riemen – finden Sie in unseren Kollektionen OEM-Teile und Upgrades. Wenn Sie es nicht selbst machen möchten, übernimmt unsere Werkstatt in Kaunas Service, Diagnose und Reparatur von SurRon, Talaria, E-Ride Pro, Stark Varg und anderen E-Motorrädern.